Inzell

Nach längerer Zeit wieder einmal nach Inzell. Nach dem üblichen Stress bei der München-Umfahrung (um 06:30 Uhr) waren wir zeitig beim M-Preis für ein leckeres Sandwich und einen Verlängerten. Es folgte ein Besuch beim Kronthaler und beim Eder. Dann ein kurzer Bummel durch Reit im Winkl. Es war zeimlich kalt aber trocken.

Dann nach Inzell. Traumhaft. Tief verschneit und strahlende Sonne. Nach einem Bummel durch den Ort wanderten wir durch die Filze. Die Kalorienpromenade haben wir diesmal ausgelassen. Mittagessen (durchschnittlich) gab es beim Hirschbichler. Die Rückfahrt war dann problemlos.

Ein gelungener Tag !

 

Stuttgart

Wir wollten die Hawaii-Ausstellung im Linden-Museum in Stuttgart besuchen. Die Ausstellung war leider die lange Fahrt nicht wert, so daß wir uns schon früh unseren anderen Aktivitäten widman konnten.

Das waren:

Besuch der Markthalle. Dort hatten wir im Marktstüble ein sehr gutes Hirsch-Gulasch mit Spätzle und Feldsalat, Einkaufe bei der Erzeuger-Gemeinschaft Schwäbisch Hall,   Gewürze am Schwyzer Stand, und leckere Croissants bei der Bäckerei Reimann. Auf dem Marktplatz war Gemüsemarkt. Wir kauften Grünkohl (weniger als halb so teuer als in der Halle) sowie leckere Zietronen für den nächsten Limoncello.

Ein gemütlicher Bummel mit Cappuccino bei Starbucks und ein paar Einkäufen beim Kaufhof beendete den Tag (es folte natürlich noch die Rückfahrt).

Christmas in Reykjavik

Dieses Mal haben wir es geschafft. Im Winter nach Island.

Do, 14.12.2017

Die Anreise verlief nicht ohne Störungen, da einer der größten Feinde der Deutschen Bahn, der Winter, unerbittlich zuschlug. Da der Zugverkehr praktisch eingestellt war, fuhren wir mit dem Auto zum Flughafen. Das ging, dank Schleichwegen, sehr schnell und bequem. Der Flug nach Keflavik war dann ebenfalls sehr unproblematisch.

In Reykjavik erwarteten uns dann schon am Flughafen Menschenmassen. Mit dem Shuttle fuhren wir ins CenterHotel Plaza. Das ist ein abgewohntes Touristenhotel. Schade – für den Preis hatten wir mehr erwartet.

Zum Glück fanden wir noch einen freien Tisch im Fish & Chips, unserem Lieblingsrestaurant in Reykjavik. Leider ist es auch dort sehr teuer geworden, aber die Qualität stimmt immer noch.

Nach dem Essen machten wir noch einen Bummel rund um den Ingolfstorg.

Fr, 15.12.2017

Schon um 7 Uhr ist der Frühstücksraum (im Keller) gut besucht. Das Frühstück ist ganz ok., ich vermisse allerdings den Skyr.

Draußen ist es kalt und klar. Richtig hell wird es in Reykjavik zu dieser Jahreszeit sowieso nicht. Wir starten die Tour bei Gullkunst Helgu. Tine bekommt als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk eine Halskette aus Lava und Korallen. Im Cafe Sandholt genießen wir einen Cappuccino und ein Teilchen. Im Isbjörninn gönne ich mir eine warme Pudelmütze. Danach schlendern wir zur Hallgrimmskirkja. Dort sollte es ein Konzert geben, aber 40 Euro für eine halbe Stunde war uns dann doch zuviel. Die nächste Station war das Rathaus. Die Christmas-Ausstellung dort brachte auch nicht viel. Wir gingen zum Hafen. Dort Baustelle,  Baustelle, Baustelle. Unser Mittagessen bestand aus dem „weltbesten“ Hotdog (vielleicht war es auch nur der zweitbeste).

Im Hotel erhielten wir die Nachricht, dass unsere heutige Nordlicht-Tour abgesagt ist. Ich buchte nach dem Prinzip Hoffnung für den Samstag.

Sa, 16.12.2017

Heute war Bus-Tag. Wir starteten in der Dämmerung zur Golden-Circle-Classic Tour. Der erste Halt war der Thingvellir-Nationalpark. Dieses Mal konnten wir durch den Spalt zwischen Amerika und Eurasien zum See gehen.

Der nächste Stop war der Gullfoss-Wasserfall. So vereist war er richtig eindrucksvoll.

Dann fuhren wir zum Geysir-Nationalpark. Der Geysir bläst nur noch ganz selten heisses Wasser in die Luft, dafür spuckt der Strokkur regelmäßig alle 6 Minuten.

Den Abschluß bildete ein kurzer Besuch in der Bischofskirche von Skalholt.

Abends gab es einen Hamburger im American Style – gar nicht so schlecht.

Die Krönung des Tages bildete dann abends die „Northern Lights Mystery Tour„.

Da werden in 10 großen Reisebussen Menschen zu einer Location gefahren, um Nordlichter zu sehen. Das funktionierte natürlich nicht, da es bewölkt war und regnete. Nach einer halben Stunde wurden dann alle zur nächsten Location gefahren. Dasselbe Spiel. Für uns endete diese sinnfreie Übung gegen 1.30 Uhr im Hotel.

So, 17.12.2017

Kurze Nacht. Vormittags fahren wir mit dem Linienbus nach Hafnafjördur. Wir besuchen zunächst das Viking Village und machen dann einen sehr kurzen Bummel durch das sehr kleine Christmas Village.

Zum Mittag gab es eine sehr gute Suppe (mit Free Refill) von Icelandic Street Food.

Nachmittags dann das Highlight: Ein Weihnachtskonzert in der Harpa mit dem Iceland Symphonic Orchestra.

Abends gab es ein Sandwich vom Cafe Sandholt.

Mo, 18.12.2017

Kurze Nacht, um 1:45 Uhr war aufstehen angesagt. Ganz unproblematisch war die Rückreise dann doch nicht, da unser Flug nach München wegen eines Streiks bei Icelandair 90 Min. Verspätung hatte. In MUC dauerte es wie immer ewig, bis die Koffer kamen. Zum Glück waren wir vor der Rush Hour zu Hause.

Fazit

Island ist sehr, sehr teuer. Im Schnitt doppelt so teuer wie in Deutschland.

Sollte Island in einigen Jahren immer noch so voll und teuer wie jetzt sein, werden wir sicher nicht fahren, schon gar nicht im Winter. Das CenterHotel Plaza oder ein anderes Hotel in der Partymeile am Ingolfstorg werden wir sicher nicht mehr buchen. Auf ein „Northern Lights Mystery“ werden wir auch verzichten.

Positiv: Die Menschen sind durchweg sehr freundlich. Ich habe keine Muffigen Isländer getroffen

 

Tannheimer Tal

Wir waren das erste Mal seit 14 Jahren wieder im Tannheimer Tal. Wir hatten eine neue Anreiseroute über Marktoberdorf, Seeg und Pfronten – eine schnelle Route mit schöner Landschaft. In Tannheim parkten wir das Auto an der Tourist Info. Dann fuhren wir mit dem Postbus an den Vilsalpsee. Ein Rundgang dauerte eine knappe Stunde. Das anschließende Essen im Restaurant Vilsalpsee war ziemlich mies. Danach wanderten wir in den Ort zurück, Dauer wieder eine knappe Stunde.

Nordsee und Ostsee

Fr, 08.09.17

Sehr früher Start um 04.30 Uhr. Es lief besser als erwartet, so waren wir gegen Mittag schon in Hamburg. Wir beschlossen, nicht das gebuchte Hotel in Rosengarten zu nehmen, sondern uns ein Hotel in Büsum zu suchen. Zunächst besuchten wir die Seehund-Aufzuchtstation in Friedrichskoog (nach dem ersten Fischbrötchen). Es war schön und interessant.

Danach fuhren wir nach Büsum. Von unterwegs hatten wir telefonisch ein Zimmer im Hotel Hafen Büsum gebucht. Ein Stadtbummel brachte keine neuen Erkenntnisse. Wir aßen im Moin-Moin (mit Voucher) sehr gut (Scholle nach Finkenwerder Art) und dazu ein dunkles Bier.

Sa, 09.09.17

Sehr gutes Frühstück im Hotel. Danach zu Fisch Möller. Steinbeißer, Aal und andere Spezialitäten zu vernünftigen Preisen. Weiter nach Husum. Der Regen wird stärker. In Husum schüttet es. Einkäufe bei Aldi und Edeka. Um ein (schlechtes) Fischbrötchen zu essen fahren wir nach Nordstrand. Gegen 14 Uhr waren wir dann in unserem Ferienhaus in Ockholm (Fotos folgen). Ausladen bei Starkregen. Das versprochene WLAN ist die Verbindung zu einem T-Online Hotspot. Dort kann man einen Wochenpass kaufen – kostet 19,95 €. Abends gab es Steinbeißer in Zitronensauce. Die Betten sind ok.

So, 10.09.17

Gut geschlafen. Dann die nächste Enttäuschung: Frühstück im Bett (wie wir es seit ca. 40 Jahren tun) war wegen der Dachschräge nicht möglich.

Wir fuhren dann nach Seebüll in die Nolde-Stiftung. Ein Rundgang im Garten und der Besuch des Museums. Schön wie noch vor Jahren. Auf der Rückfahrt hatten wir dann wieder einen Starkregen. Zum Essen waren wir in der Taverna Athen. Das Essen war lecker und es gab Ouzo satt.

Hier sind noch einige Bilder unseres Hauses.

Mo, 11.09.17

Da am Morgen noch nicht absehbar war, wie das Wetter sich entwickelt, gammelten wir im Haus rum. Nach dem Essen wurde es schöner – wir fuhren nach Tondern. Wir erledigten die üblichen Einkäufe (Guldbageren – der Bäcker mit dem leckeren Brot und Det Gamle Apotek – dort kann man alles kaufen, was man nicht braucht und noch viel mehr).

Auf der Rückfahrt machten wir – bei steifer Brise – noch einen Abstecher nach Dagebüll.

Di, 12.09.17

Es regnet junge Hunde. An der Ostküste soll es besser sein, also fahren wir nach Flensburg. Dort wechseln sich Wolkenbruch und Schauer ab. Wir essen lecker im Borgerforeningen. Danach noch einen Bummel über Holm und Rote Strasse. Dann wieder zurück nach Ockholm. Dort regnet es wieder/noch immer.

Mi, 13.09.17

Schietwetter ! Es regnet und stürmt. Heute nachmittag sollen Sturmboen eine Windstärke von 11-12 erreichen. Außer ein paar Einkäufen in Niebüll läuft da gar nichts !

Do, 14.09.17

Heute war das Wetter wieder akzeptabler. Wir beschlossen, nach ein paar Einkäufen beim Aldi nach Ribe zu fahren. Ribe – die älteste Stadt Dänemarks – hat etwas von Bullerbü. Dort ist es ganz einfach hyggelig. Kleine, alte Häuschen mit gepflegtem Garten, Kopfsteinpflaster und ein kleiner Fluß mit Schiffen drauf. Wir waren auch wieder von der Domkirke begeistert.

Danach fuhren wir nach Röm. Wir wollten mal wieder ein Hot Dog essen und schauen, wie der Strand nach Sturm und Regen aussieht. Das Hot Dog bekamen wir – zum Wucherpreis von €4 pro Stück. Der Strand war noch immer da. Durch Zufall fand ich auch eine schöne Jacke. zum halben Preis.

Fr, 15.09.17

Einigermaßen schönes Wetter. Wir fuhren auf die Insel Föhr nach Wyk. Man konnte schön in der Sonne sitzen und aufs Wasser schauen. Mittags waren wir in Klatt’s Guten Stuben. Es gab leckeren Matjes, Bismarck-Hering und Krabben. Schon während des Essens fing es wieder an zu regnen. So nahmen wir eine Fähre am frühen Nachmittag.

Sa, 16.09.17

Abschied aus Ockholm.. Ich fotografierte noch einige Schafe. Die standen zwar nicht auf dem Deich – aber immerhin.

e

Die Fahrt nach Flensburg dauerte nicht lange. Der Einkauf auf dem Südermarkt war dann vom Feinsten: Steinbeißer, Lammkoteletts, Lammlachs, Steaks vom Galloway, ein Aal, Gemüse und Kräuter.

So, 17.09.17

Gut geschlafen, das Wetter ist ganz brauchbar. Unser Haus am Meer ist gemütlich und ruhig. Eigentlich passt alles, nur die Küchenausstattung ist suboptimal.

Gleich nach dem Frühstück machen wir einen Spaziergang am Sandvig Strand.

Nach einem leckeren Essen mit Lammkoteletts, Pfifferlingen und Kartoffelgratin spazieren wir durch den Wald zum Schloss Glücksburg. Wir erfuhren bei der Schloßführerin Interessantes über Sissi (die Wittelsbacherin). Wir besuchten das Rosarium. Dort kauften wir drei Rosen, die dann per Post nach Hause geliefert werden. Im Rosen-Cafe kauften wir noch Tines Frühstück.

Mo, 18.09.17

Schönstes Wetter. Wir besuchten unsere nördlichen Nachbarn mit einer Tour durch Nordschleswig. Die Tour begann in Broager mit einer Besichtigung der Kirche.

Dann fuhren wir nach Düppel, wo bei den Düppeler Schanzen 1864 der Deutsch-Dänische Krieg entschieden wurde.

Dann ging’s nach Gravenstein, wo die dänische Königsfamilie ihren Sommersitz hat.

Den Abschluß bildete ein Besuch in Annie’s Kiosk in Sönderhov, wo es die besten Hot Dogs weit und breit gibt.

Di, 19.09.17

Heute ging’s an die Schlei. Wir fuhren zuerst nach Kappeln, wo Deutschlands Landarzt gewirkt hat.

In Olpenitz sahen wir stattt der Schleimündung das Ostsee-Center, eine ghetto-artige Ansammlung von Reihenhäusern direkt am Wasser.

Kritiker sagen, Sieseby sei das schönste Dorf Deutschlands. Ich habe zwar noch nicht alle gesehen, aber Sieseby ist wirklich sehr hübsch – viele Reetdach-Häuser und Lage direkt an der Schlei.

Zum Mittagessen fuhren wir weiter nach Schleswig. Im Fischerviertel Holm hatten wir in der „Schleimöwe“ einen Fischteller. Absolut phantastisch ! Besseren Fisch habe ich selten gegessen.

Nach dem Essen besuchten wir noch den Sankt-Petri-Dom.

Mi, 20.09.17

Mit der MS Viking nach Flensburg. Dort im Vertigo sehr leckere Penne Vertigo gegessen.  Einkäufe auf dem Wochenmarkt und beim Bäcker. Immer wieder Schauer. Bis zum Nordertor gebummelt, dann am Hafen zurück zur Anlegestelle. Ein Bier zum Abschluss und dann mit der MS Viking zurück nach Glücksburg.

,

Do, 21.09.17

Heute fuhren wir nach Holnis. Holnis ist eine Halbinsel, die Flensburger Förder und Flensburger Außenförde trennt. Man kann gut am Strand langspazieren und über die windzerzausten Bäume klettern. Anschließend waren wir noch in Langballigau, um ein Eis zu essen und einen Aal zu kaufen.

Fr, 22.09.17

Wir fuhren nach Maasholm und spazierten rund um den Hafen. Danach nochmal nach Kappeln. Christine wollte die Mühle besichtigen, ich wollte Croissants kaufen. Sehr gut gegessen haben wir dann in der Alten Räucherei.

Sa, 23.09.17

Gegen 8.30 Uhr starteten wir nach Kühlungsborn. Wir waren schnell. Gegen 10.30 Uhr waren wir in Wismar. Zuerst Shopping beim Aldi, danach Shopping bei Edeka und Rossmann in Wismar. Beim Italiener La Piazza hatten wir leckeres Essen. Danach fuhren wir zum Hafen. Dort gab es noch Aal, Rotbarsch und Schillerlocken direkt vom Kutter. In Kübo (Kühlungsborn)  holten wir den Schlüssel zu unserem Appartment ab.

Abends sind wir dann noch durch den Ort gebummelt.

So, 24.09.17

Heute bummelten wir durch Kühlungsborn. Morgens zur Kurverwaltung, um unsere Kurtaxe zu bezahlen und nachmittags „just for fun“.

Mo, 25.09.17

Mit der MS Baltica nach Warnemünde. Als erstes : bei Backfisch-Tilo ein Backfischbrötchen essen. Habe aber schon bessere gegessen. Danach Am Strom rauf und runter bummeln. Suche nach Jany’s Eis. Gefunden und Eis gegessen. Bummel über die Promenade bis zum Hotel Neptun. Wieder zurück und zum Leuchtturm in der Hafeneinfahrt. Dann war es Zeit, zum Schiff zurückzugehen. Rückfahrt nach Kühlungsborn.

Di, 26.09.17

Nur eine kurze Tour heute. Zuerst nach Bad Doberan. Einkäufe bei der Bäckerei Sparre und bei Rossmann. Dann kurzer Bummel durch Heiligendamm. Weiter nach Kühlungsborn-West. Dort hatten wir in Gundis Fischkaten einen leckeren Barsch.

7

Mi, 27.09.17

Wir fuhren nach Schwerin. Das Wetter war trübe aber nicht kalt. Bummel durch die Altstadt. Besuch des Doms. Mittagessen im Cafe Prag. Danach Spaziergang am Schloss.

Do, 28.09.17

Nach Wismar. Bummel vom Hafen zum Markt. Diverse kleine Einkäufe. Besuch der Heiligen Geist Kirche und St. Nikolai. Bummel zurück zum Hafen. Mittagessen im Zägenkrog (Ziegenkrug). Es gab sehr leckeres Küstenschappi (Labskaus). Auf der Rückfahrt noch ein kurzer Besuch im Hofgut Bastorf.

Fr, 29.09.17

Zum Abschluß wollten wir im Portofino, einem Spitzen-Italiener essen. Der hatte leider eine geschlossene Gesellschaft; man schickte uns zu Angelo (wahrscheinlich der gleiche Besitzer). Dort aßen wir Insalata Frutti di Mare und Tagliatelle mit Filetspitzen. Auch sehr lecker. Bei herrlichstem Wetter spazierten wir auf der Promenade zurück zur Seebrücke.

Fr, 29.09.17

Ereignislose Rückfahrt.

Fazit:

  • Nordfriesland – Deiche, Schafe, Sonne, Wolken, Sturm, Regen, Halligen, Fisch – das ist mein Land
  • Flensburg – die weichgespülte Version von Nordfriesland
  • Kühlungsborn – viele Berliner Kodderschnauzen, viele Raucher, für „Abgehängte“ fahren sie große und neue Autos – das ist nicht mein Land

 

Füssen – Alatsee

Bei ziemlich großer Hitze fuhren wir nach Füssen. Besser gesagt – wir krochen. Der LKW-Verkehr ist wirklich nicht schön. In Füssen dann Stadtbummel mit Einkäufen.

Wir fuhren weiter zum Alat-See. Reger Betrieb mit Wanderern und Badegästen. Glücklicherweise konnte wir auf dem Hotel-Parkplatz parken. Dann das Essen im Hotel Alatsee. Großartig. Tine hatte Zwiebelrostbraten – der Beste, den sie je gegessen hatte – und ich Lammrücken. Dazu eine freundliche und kompetente Bedienung. Nach dem Essen noch ein Rundgang um den See.

Einkaufstour nach Sauris, Cormons und Grado

Mo, 29.05.17

Kaum zwei Wochen zu Hause fuhren wir schon wieder nach Italien. Über den Brenner, nach einem kurzen Stop in Bruneck

waren wir mittags in Toblach. Die Pizza in der Pizzeria Hans war diesmal total versalzen. Über viele Bergstraßen mit vielen Kurven (sehr schön : Auronzo di Cadore) waren wir nachmittags bei der Proscuttificio Wolf, wo wir unseren Jahresbedarf an Schinken und Wurstwaren kauften.

Hoch am Berg kamen wir in der Albergo Riglarhaus unter, dort war es sehr schön, ruhig und gemütlich. Das Abendessen war spitze. Ravioli mit Frischkäse und Nüssen, Tagliata di Manzo, Panna Cotta, ein schöner Rotwein und als Abschluss ein hausgemachter Grappa mit Zitronen-Basilikum-Aroma.

Di, 30.05.17

Sehr gut geschlafen. Das Frühstück hielt, was das Abendessen versprochen hatte. Frische, leckere, hausgemachte Speisen. Einfach toll.

Wir fuhren dann nach Cormons, das wir nach etwa 2 Stunden erreichten. Großeinkauf in der Cantina. Danach nach Grado. Unser Zimmer im Laguna Palace war noch nicht fertig, wir überbrückten die Zeit mit einem Bummel durch Grado.

Das Zimmer war dann vom allerfeinsten. groß, gemütlich mit Rundumsicht über Lagune und Meer. Das Hallenbad im 6. Stock bot dann noch mehr Sicht. Abends haben wir im La Cambusa eine leckere Fischplatte gegessen und dazu reichlich Weißwein getrunken. Später saßen wir noch auf dem Balkon und haben dem Leben in der Lagune zugeschaut.

Mi, 31.05.17

Gut, aber nur kurz geschlafen. Das Frühstück war phantastisch. Es gab alles, was das Herz begehrt. Vormittags machten wir dann mit der Nuova Cristina eine Lagunenrundfahrt. Es ging durch eine schönr, ruhige Landschaft, ich bin zweimal fast eingeschlafen. Danach nahmen wir wie beim letzten Besuch ein Sprizz und einen Hugo mit Blick auf das Meer. Nachmittags nochmal ins Schwimmbad. Abendessen gab’s in unserer Stamm-Trattoria Alla Vittoria. Gutes Essen mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Do, 01.06.17

Ruhige Fahrt nach Hause.

Gartentage im Kloster Fürstenfeld

Besuch der Gartentage bei schönstem Wetter. Der frühe Vogel fängt den Wurm – sagt man. Für uns hat es sich gelohnt: freie Parkplatzwahl, kaum Schlangen beim Eintritt, man konnte sich die Dinge in Ruhe anschauen. Die üblichen Einkäufe: Saucen von American Heritage,  ein paar Pflanzen. Das Mittagessen im Klosterstüberl musste ausfallen, weil wir zu früh Hunger hatten.  Ich vermute, dass demnächst ein Lavakunstwerk (leider nicht im Webshop) und eine Plastik aus Neuseeland unseren Garten verschönern.

Golf von Neapel

Sa, 06.05.17

Morgens um 6 Uhr gings los. Wir hatten reichlich Zeit eingeplant, aber man weiß ja nie …. Wir fuhren mit dem Auto, da die Deutsche Bahn nicht in der Lage war, uns rechtzeitig zum Flughafen Stuttgart zu befördern. Pünktlich um 12.25 Uhr hob der  Flieger ab in Richtung Neapel.

Genauso pünktlich landete er nach 90 Minuten in Neapel. Ein völlig unfähiger Fahrer brachte uns zum Hotel Nelton in Scafati. Das Hotel ist mit 4 (italienischen) Sternen ausgezeichnet, in Deutschland wären es vielleicht zwei geworden. Schön ist allerdings der umliegende Park. Das Abendessen war ganz ok.

Abends stand dann wegen einer defekten Toilettenspülung das Badezimmer unter Wasser.

So, 07.05.17

Das Frühstück war ganz ok. Heute wollten wir nach Capri. Zuerst brachte uns der Bus zum Hafen von Neapel.

Ein Aliscafi (Tragflächenboot) der SNAV schaukelte uns nach Capri. An Bord wurden fleißig Spucktüten verteilt, wir blieben aber verschont.

Ein Kleinbus brachte uns nach Anacapri. Wir aßen recht anständig im Le Terrazze. Dann besuchten wir das Museum San Michele des schwedischen Arzt Axel Munthe. Besonders der Garten war beeindruckend. Wir schlenderten durch die kleinen Gassen, was bei 10.000 Tagestouristen auf Capri kein einfaches Unterfangen war. Abschlienßend besuchten wir die Chiesa di San Michele mit wunderschönen Fliesen.

Der Kleinbus brachte uns zum Hauptort Capri. Sehenswert hier die Augustus-Gärten. Von dort hat man einen Blick auf die Südküste Capris und auf die Faraglioni.

Die Rückfahrt nach Neapel war dann nicht so schlimm. Die Toilettenspülung war repariert und das Abendessen war wieder ok.

Mo, 08.05.17

Heute war Stadtbesichtigung in Neapel angesagt. Zuerst besuchten wir den Dom. Sehr katholisch. Dann durch die engen Gassen der Altstadt.

Die Pizza in der empfohlenen Pizzeria O Muniacello war gut, der Service aber grottenschlecht. Danach machten wir eine Busrundfahrt durch die Vororte, teilweise mit schönen Blicken auf den Golf von Neapel und die vorgelagerten Inseln.

Danach noch einmal Besichtigung und „Freizeit“. Mein Fazit : Neapel ist laut und stinkt. Menschenmassen nerven. Wir haben Neapel nicht so liebgewonnen, dass wir es noch einmal besichtigen möchten.

Di, 09.05.17

Heute fuhren wir nach Ischia. Angenehme Überfahrt mit der Fähre.

Mit dem Bus zuerst zum Monte Epomeo, wo wir eine überteuerte Bruschetta aßen (die einheimische Wirtschaft will schließlich auch leben). Danach nach Sant‘ Angelo an der Südküste. Sant‘ Angelo ist ein liebenswertes Dorf mit allem was der Tourist so braucht. Die Fahrten dauern sehr lange, da die in Straßen sehr schmal sind.

Von Sant‘ Angelo fuhren wir über Forio zurück nach Ischia Porto. Dort hatten wir 2 Stunden „Freizeit“. d.h. wir warteten auf dessen Ende. Gegen 19.30 Uhr waren wir dann wieder im Hotel.

Mi, 10.05.17

Ein schöner Tag mit einemAusflug nach Sorrent. Nachdem das übliche Verkehrschaos überwunden war, kamen wir um 10.30 Uhr in Sorrent an. Der Stadtbummel begann mit einer Besichtigung der Kathedrale. Dann gingen wir zur Belvedere der Villa Communale, ein hübscher Park mit phantastischem Blick über das Meer. Wir genossen dort einen Cappuccino zum stolzen Preis von 4 € pro Tasse (Zuschlag für Touristen oder für die Aussicht ?) Nach weiterem Bummel aßen wir im Restaurant Fauno einen Vorspeisenteller mit Meeresfrüchten. Phantastisch ! Essen gut, Service gut und Preise – geht so.

Danach fuhren wir in die Azienda Agricola La Sorgente. Dort gab es einen Bauernteller mit Salami, Tomaten und Mozzarella. Dazu reichlich Wein und Limoncello. War ganz nett ! Reichlich abgefüllt fuhren wir dann ins Hotel zurück.

Do, 11.05.17

Zuerst zu den Ausgrabungen von Pompeji. Franco, der Reiseführer, gab sehr viele Erklärungen. Das Gelände ist riesig und sehr beeindruckend.

Danach fuhren wir auf den Vesuv. Ein tolles und preiswertes Mittagessen gab es im Restaurant Kona. Der Bus fuhr bis ca. 250 Höhenmeter unter den Gipfel. Ab dort musste man zu Fuss gehen. Tine tat das dann auch. Nach anstrengendem Auf- und Abstieg war sie irgendwann wieder am Bus.

Fr, 12.05.17

Ausflug an die Amalfitana. Der Bus war für eine Gruppe großer, kleiner, dicker, dünner Mitteleuropäer absolut ungeeignet. Kommentar unserer Reiseleiterin : „Reisen ist immer auch ein bißchen Abenteuer“. Es war keine kurze Fahrt, für die 60 km von Scafati bis Amalfi brauchten wir 4 Std. Die unzureichende Belüftung des Busses sowie die fehlenden Toilettenpausen (eine Pause nach 3 1/2 Std.) sowie der katastrophale Verkehr taten ein übriges. Positano haben wir vom Bus aus besichtigt.

Der erste Halt war dann in Amalfi. Wenigstens haben wir in Amalfi hervorragend im „Il Tari“ Pasta mit Meeresfrüchten gegessen.

Der zweite Halt war dann in Ravello mit „Freizeit“.

Mein Fazit: Diese Tour hätte man eigentlich auslassen können, aber so konnten wir sehen, wo die Reichen und Superreichen Urlaub machen,

Sa, 13.05.17

Unspektakuläre Rückreise.